Meine Modelle
Entstehung der Dschunke


China Piratendschunke


Die Bounty


Krabben und Fischkutter mit Fernsteuerung.

Modellbau ist eine besondere Leidenschaft von mir. Zu sehen wie etwas entsteht, das man mit eigenen Händen gebaut hat ist einfach faszinierend.

Angefangen habe ich mit Plastik Automodellen. Das wurde mir dann irgendwann zu langweilig und war mir nicht anspruchsvoll genug. So begann ich irgendwann mit einem Bausatz eines Krabbenkutters mit Fernsteuerung. Das hat mich so nachhaltig Fasziniert das ich bis heute etwa 14 Modellschiffe gebaut habe.

Das tolle am Modellbau ist die Tatsache, dass man sich immer etwas einfallen lassen muss um sein Modell perfekt zu realisieren. Selbst bei fertigen Bausätzen gibt es immer ein paar Sachen die völlig Idiotisch beschrieben sind oder einfach nicht so zu bauen sind. Manchmal habe ich, gerade bei fertigen Bausätzen, das Gefühl, dass die Konstrukteure das Modell nur auf dem Zeichenbrett entworfen haben. Wenn man so etwas baut sieht man dann, dass die Bauanleitung nicht von einem Praktiker gemacht worden sein kann. Viele Teile lassen sich gar nicht so einbauen wie vorgesehen. Da muss man improvisieren. Genau das macht es aus.
Allerdings ist damit auch Geduld gefragt, weil man immer erst ausprobieren muss ob etwas auch so passt wie es soll.

Vor allem sind alle Bausätze anders. Manche sind gut, manche Mist. Du weisst nie was du bekommst. Selbst bei etablierten Herstellern.

Mein bisher bestes Modell war die Riva, da ich von ihr nur den Plan besaß, und den Rest komplett selbst beschaffen und improvisieren musste. Sie ist mein absolutes Schmuckstück.
Die Dschunke hat zwar absolute Museumsqualität und ist auch so geworden, aber sie war ein Baukasten und obendrein ein schlecht verarbeiteter. Das wiederum machte sie zur Herausforderung. Meine Riva liebe ich trotzdem mehr.

 


Riva Aquamarna 84 cm lang 2 Motoren.
Das Orginal hat 2x 350 PS.


Meine Zeweshouw. Ein holländisches Plattbodenschiff.


Eines der schönsten Teeclipper, die
Cutty Sark. Schnell und schön.

 
Damit ihr einmal sehen könnt wie so ein Model entsteht, hier einige Bilder der Entstehung meiner Dschunke.
Wenn so ein Model erst mal fertig ist sieht man nämlich nicht mehr wieviel Arbeit darin gesteckt hat.
Deshalb fotografiere ich meist die wichtigsten Arbeitsschritte.

Zuerst baut man den Kiel mit den Spanten.

Das Deck ist ein wichtiges Teil für den ganzen Rest.

Hier wird beplankt. Eines der anspruchvollsten Arbeiten.

Das Deck und eine Beplankung sind fertig.

Die andere Seite ist auch fertig Beplankt.

Das Ruder funktioniert auch schon.

Das Schandeck ist fast fertig beplankt.

Die Decksplanken werden aufgebracht.

Hier ist das Schiff schon erkennbar. Auch der Ständer ist schon fertig gebaut. Die ersten Kleinteile sind auch schon drauf.

Hier sind die Masten schon mal eingepasst.
Der Rumpf ist das erste mal lackiert.

Endlich fertig. 120 Stunden Bauzeit trennen mich vom ersten Bild.


Der Bug des Schiffes. Wieviel Arbeit es kostet, kann nur ein Modelbauer ermessen, bis man dorthin gelangt.

Das Model ist über alles nur 38 cm lang und 33 cm hoch. Die Detailtreue kann man vielleicht erahnen.

Hier mein neues Modell. Baujahr 2007. Sie geht ab wie Schmitts Katze weil ich sie ein bisschen übermotorisiert habe. Trotzdem ein Schmuckstück.
Es ist natürlich ein Boot für Angler

 

Mein neues Projekt ist die Katharinen Kirche in Dresden. Sie wurde orginalgetreu wieder aufgebaut. Hier ein paar Bilder von meinem Nachbau aus Karton. Es ist ein "Schreiber Bastelbogen". Level: Ui jui jui!!!!!

Zu den Bildern